Hamburg I

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Ich war in Hamburg. Der evangelische Kirchentag ruft alle zwei Jahre Johanniter aus ganz Deutschland zusammen, um auf den Veranstaltungen Sicherheit zu verbreiten und im Bedarfsfall zu helfen und retten. Relativ spontan hatte ich auch die Möglichkeit, mit in den Norden Deutschlands zu fahren und dort vom 30. April bis zum 05. Mai zu verweilen. Bei einer so genialen, interessanten und abwechslungsreichen Stadt wie Hamburg durfte natürlich die Kamera als Reisebegleitung nicht fehlen.
Gleich in der ersten Nacht machte ich mit drei weiteren Münchnern eine kleine Tour durch die Innenstadt: zu den erleuchteten Landungsbrücken, von dort in die HafenCity um dann von der Binnenalster wieder Richtung Unterkunft zu fahren. Da ich nachts nur eine schwarze Wand anblickte und gesagt bekam, dort sei nun die Binnenalster, machte ich mich am nächsten Tag gleich wieder auf den Weg, um die Binnenalster und Außenalster bei Tageslicht erkunden zu können.
Wow! Das war schon genial – als sei der Starnberger See mitten in München. Von den Größenverhältnissen vielleicht etwas daneben gegriffen, aber stimmungsmäßig nicht allzu weit davon entfernt. An der Binnenalster wird man von den Alsterdampfern begrüßt, die alle fröhlich im Kreis fahren wollen. Für’s Auge gibt es eine Fontäne, ein Süd-Ost-Ufer voller Osterglocken (auf dem Foto linkerhand zu erahnen) und, wenn man zur richtigen Zeit vor Ort ist, auch einzelne Kirschbäume in voller Blüte.

binnenalster
Um wieder zum Vergleich zu finden: findet man den Weg unter Auto- und Bahnbrücke, kommt man zur Außenalster, auf der sich dann zahllose Ruder- und Segelboote tummeln. Was es dort noch zu entdecken gibt, konnte ich aufgrund der begrenzten Zeit dann allerdings nicht mehr herausfinden.
Am nächsten Tag steuerte ich mit dem Ziel „Miniatur Wunderland“ in die HafenCity. Ich nahm aber nicht den direkten Weg, da ich das Viertel noch etwas kennenlernen wollte. Gleich beim Betreten fällt die schöne Polizeiwache an der Wilhelminenbrücke ins Auge. Generell habe ich in Hamburg nur schön anzusehende Polizeiwachen gefunden, hereingebeten hat mich allerdings glücklicherweise keiner, weshalb ich aber nur den Anblick von aussen beurteilen kann.
Die HafenCity besteht hauptsächlich aus backsteinernen ehemaligen Lagerhäusern, jeweils zu einer Seite an einer Fleet gelegen, zur anderen Seite mit Straßenanbindung. Hier macht man sicher nichts falsch, wenn man einfach Mal ziellos umherirrt und sich durch das Viertel treiben lässt.

polizei
hafencity
Nach fünf Stunden im „Miniatur Wunderland“ war es dann selbst für mich genug und mit einer Lachssemmel als Stärkung ging es zum Tagesabschluss Richtung Altona. Dort befindet sich das Dockland, welches ihr schon im Eingangsfoto sehen durftet. Für sich alleine schon ein tolles Gebäude, welches zudem aber noch begehbar ist. Erklimmt man die 140 Stufen der Rückseite, erfährt man den den allseits gegenwärtigen Hamburger Wind in geballter Form und bekommt als Ausgleich einen guten Überblick über den Hafen.
Meine weiteren Erfahrungen und Fotos aus Hamburg folgen die nächsten Tage.

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